Mittwoch, 6. Februar 2013

21

Selbst in einem Raum überfüllt von Menschen fühle ich mich einsam. Doch wie kann das sein? Sie reden mit mir, doch ich nehme nur einzelne Wortfetzen war. Einzelne Stücke, die trotzdem keinen Sinn ergeben. Für mich jedenfalls. Hier gehe ich unter, werde erdrückt von den großen Wellen. Wer rettet mich vom ertrinken meines Selbst?
So oft versuche ich mich nicht zu verstecken, so schwer es auch ist. Ich versuche mich nicht einfach zu vergriechen, sondern mich mit einzubinde. Doch wisst ihr was mich so fertig macht? Es scheint als wollten die andere das alles gar nicht wollen, als wünschten sie sich dass ich mich wieder verkrieche, alleine bin und in selbstmitleid versinke. Es gelingt mir nicht immer. Man zupft an mir gerum, versucht mir zu sagen was ich besser machen will. Jeder scheint etwas von mir zu wollen, doch nur dann wenn die anderen nicht da sind.
Meine Narben können-wollen sie nicht sehen, gut so.
Ich gehe schweigend mit ihnen mit. Das Chaos in meinem Kopf lässt mir keine Chance zu entkommen. Es hält mich in der Glaswand gefangen hinter der ich stecke. Ich schlage dagegen, doch auf der anderen Seite kommt nichts an. Es verstummt bevor es auf der anderen Seite angekommen ist.


Kommentare:

  1. Alleine sein.
    Alleine fühlen.
    So unterschiedliche Dinge.
    Man ist nie allein.
    Auch wenn man sich manchmal so fühlt.
    Das sag man so.
    Aber ist stimmt.
    Da ist immer jemand der sich um dich sorgt.
    Auch wenn es nur ein anderes einsames Mädchen aus dem Internet ist.

    Ich denke an dich.
    Bleib stark.

    Liebe.

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    1. Ja.
      Mein Weg zum Wunderland.
      Mein Ziel das zu schön ist
      um wahr zu sein.
      Danke. Danke dir so.
      Du bist ein wundervoller Mensch
      vergiss das nie.

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    2. Weißt du.
      Ich fühle mich zu of auch so.
      Stehe in einer Menschenmenge
      und fühle mich allein.
      Aber wir müssen erkennen,
      dass da immer jemand ist,
      jemand der sich um einen Sorgt.
      Weil da ist immer jemand.
      Auch wenn er noch so klein ist.
      Aber das sehen wir meistens nicht.
      Wir müssen realizieren das wir nicht alleine sind.
      Nie.
      Entschuldigung der Text war verwirrend.

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  2. das man Angst hat ist verständlich. ich hätte mir, denke ich, auch schon früher hilfe geholt aber naja. ich kann es nicht haben über alles reden zu müssen, geht dir das vielleicht auch so? richtig dummes gefühl.

    damit bist du nicht allein. ich möcht mit meinen eltern nicht über sowas reden. meine Mutter glaubt mir nicht, dass ich denke eine depression zu haben, mein Vater würde das warscheinlich voll aufbauschen.

    da leb ich doch lieber meinen Stummen Protest weiter.

    Mh also das war so: eine freundin von mir stellte an Weihnachten ihren Fotografie blog auf facebook, ich denk mal anhand ihres Benutzerprofils haben sie ihren Privatblog, somit auch meinen, gefunden.

    und mit dem einsam fühlen: ich kenn's nur zu gut. man schreit und blutet inerlich, und keiner merkt es.

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  3. Ich kann gut nachvollziehen, was du dort schreibst..

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  4. Niemand kann wissen, was wir fühlen und denken.
    Das ist manchmal echt gut, aber auch schlecht.
    Alles Liebe

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  5. Vielen Dank :) Ich glaube auch, dass man nur ordentlich Motivation und Kraft braucht. Grundlegende Dinge wie "Was bin ich ohne die Essstörung?" sind garnicht mehr DAS Problem. Das weiß ich inzwischen, mehr oder weniger. ;) Alles Gute.

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